Erlebnisbericht – Chocolate Disco, Dokomi [03.06.2017]

Jo ich hab irgendwie 3 Seiten vollgeschrieben während ich mir die 3 letzten Sets nochmal angehört hatte um ins Feeling reinzukommen. Gönnt euch oder gönnt euch nicht xD

Mehr als einen Monat nach dem Event kriegt ihr (mal wieder) mein Feedback, glaube in den vorherigen Jahren ging das immer zügiger – ich mag es halt mir im Nachhinein nochmal so viele der Sets die gespielt wurden wie möglich anzuhören, dann hat es bei Kuro was gedauert, und dann war ich faul. Sorry :>

Erstmal hatte ich im Vorhinein von der Dokomi an sich wenig mitbekommen, nur eben dass alles größer werden sollte.

Also ein toller neuer Eingang der etwas näher zu den Bahnhaltestellen lag, und eine neue Location für die Disco, nice.

Der Zugang war nicht so ersichtlich, irgendwie stand ich dann trotzdem an der richtigen Stelle und konnte sogar noch meine Truppe ausfindig machen die zwar den ganzen Tag auf der Dokomi war, aber dann nochmal zu ihrem Auto sind, so unübersichtlich war’s dann also doch nicht ;D

So gehörten wir dann zu den ersten die rein sind, und ich war echt überrascht wie weitläufig das Gelände war – und wie lange man vom Einlass bis zur Disco brauchte, aber der Weg wurde einem ja gut gewiesen, da konnte sich keiner verlaufen.

Der Disco-„Raum“, eher die Disco-Halle war dann gefühlt genauso weitläufig – und bestuhlt, weil tagsüber die großen Veranstaltungen dort stattfanden nehme ich an. Aber da der gesamte Block direkt vor der Bühne entfernt wurde gab es dort eine riesige Tanzfläche, goil.

Wir konnten noch ein bisschen mit Knux & Brainshit labern bevor es richtig losging, und obwohl die Tanzfläche riesig war, füllte sie sich allmählich, vor allem im vorderen Bereich. Manche setzten sich auch nur irgendwo hin, und da es im Gegensatz zu all‘ den vorherigen Jahren eine Menge Stühle & Platz gab sicherlich auch ganz bequem~

Jetzt aber zu den Sets, sind ja eigentlich das wichtigste an der Disco – ohne gute Musik nützt auch die beste Location wenig :>

RAM RIDER

Ich hatte im Vorhinein nur ein wenig rein gehört, ein Name der mir rein gar nichts gesagt hat. Irgendwer sagte mir noch, dass er der Producer der Tempura Kidz sei, aber das wars. Alles was man zu ihm sonst mit einer schnellen Suche musikalisch findet ist 4-5 Jahre alt, nicht allzu aussagekräftig dachte ich mir.

Als er dann auflegte fand‘ ich mich bestätigt, statt dem weichen House den ich vorher gehört hatte lief härteres Zeug – geil, sehr geil.

Ich kannte davon so gut wie nichts beim Namen, außer Höhepunkten wie das „Imperial Theme“ von STAR WARS, „Cruel Angel’s Thesis“ aus NGE, und fakken „FLYIN‘ AWAY NAO“ von P&SwG, positiv überrascht wurde ich von Mixes relativ-neuer Pop-Songs die „man auch so aus dem Radio kennt“ und ich normalerweise meide.

Einzig negativer Punkt war für mich am Ende der Auftritt bereits erwähnter Tempura Kidz – Grimassen schneiden & „lustig“ rumhampeln, nein danke.

Wobei – Eines der Mädels hatte ein Mic in der Hand & war sehr Hip-Hop/Rap-mäßig gekleidet – wären da ein paar sicke lines gekommen hätte ich dem ganzen mehr abgewinnen können :P

BIGHEAD

Der groß-angekündigte Vocaloid-DJ, sigh.

Ich habe mich im Vorfeld durch sein komplettes Soundcloud durchgeklickt, er hatte deutlich mehr Werke aus neuerer Zeit, also wusste ich dass das was kommen würde mir wahrscheinlich nicht allzu gut gefallen würde.

Nach 2 Tracks bin ich dann auch nach hinten gegangen, also an den Sitzreihen vorbei, hinter den Vorhang der die Disco und den einen Lebensmittelstand trennte, um mich bei diesem anzustellen.

Positiv: Man konnte von dort immer noch ganz gut die Musik hören, und selbst bei Vocaloid gibt es den ein oder anderen Titel den ich ok finde also Grund genug zumindest mit den Füßen zu wippen ;D

Negativ: In der Schlange stand man schon 20-30 Minuten, dank der Musik war das zwar nicht allzu langweilig, aber ein 2. Stand hätte nicht geschadet. Preislich fand‘ ich den allerdings voll ok~

Danach war das Set dann auch fast rum, als ich zur Bühne zurückkam war ich überrascht Choreo an der Seite zu sehen – die Szene wird ja immer größer, und die Leute hatten ihren Spaß, muss ich wohl in der Unterzahl liegen was Vocaloid angeht^^“

DjKnuX

Entering Knux, entering Party People, WHUP-WHUP-WHUP

ALL I SEE!

ONE TWO MISSMISS (oder KISSKISS, je nachdem :D), ich kenne da jemanden der deutlich mehr Hype dafür hatte.

Aber dann kam die Transition in RADIO HAPPY und ich war härter am hypen :>

ReZero hatte sich dann deutlich länger angefühlt als es wirklich war, netter Track, für mich persönlich overhyped~

Aber dann der Gabriel Dropout mix, HAPPY!

Mayo Chiki ist zwar schon älter, hatte aber dadurch als Mix alles um ein bisschen nostalgisch zu machen <3

Und Shelter war ein super Ende für das Set, props, einfach nur props!

Gutes Set, ich habe viel „getanzt“, und denke wirklich jeder dürfte begeistert gewesen sein.

DJ Brainshit

Und viel Zeit zum ausruhen hatten wir nicht, Brainshit haute uns direkt eine Chiptune-artige Version von MAWARE! um die Ohren – also dreht man sich wie ein Kreisel, ist doch klar!

Das Mash-Up danach bereitete gut auf WARAO WARAO vor, den Idolm@ster Mix danach kannte ich noch nicht, war aber schwer den nicht nach dem ersten hören zu lieben.

Endete dann in den ersten echten Meme-Track, The chimpo was strong with all of us!

Keine Pause mit den durchgedrehten Mermaids, #goodstuff.

Konnte ich vom folgenden Track dann nicht mehr behaupten, der 2. Meme-Track waren die Power Rangers^^“

Pendulum kannte ich gar nicht, aber alle eingeworfenen Anime-Musik-Schnipsel waren awesome, ebenso wie der vollkommen unerwartete Übergang in den echten Japari Park mit ALL the Tiergeräuschen, supergeil.

Meme Nr. 3 war für Dragonball, achja. Immerhin hat der Track ordentlich gepumpt, die Transition in Kobayashi habe ich trotzdem mehr als begrüßt^^“

Der Eromanga-mix war auch überraschend gut, hatte in den Anime zu dem Zeitpunkt nur kurz reingeschaut und fand‘ das Original halt sehr generisch.

Als WE LOVE HARDCORE lief war ich recht überzeugt dass das Set bereits sein Ende gefunden hätte – aber nein, es wurde danach einfach noch weiter auf die Tube gedrückt, damit mit dem Girls & Panzer Movie Theme geendet werden konnte – ansonsten hätte ich auch mein Geld zurück verlangt, Brainshit ohne Guppies? pls~

Ein weiteres Set was mir sehr gefallen hat, es war voraussehbar das Memes kommen, eben nur nicht welche, und ein „schwarzes Schaf“ kann für mich kein Set zerstören, vor allem nicht wenn es mich so ausgepowert hat dass ich eigentlich wieder Wasser gebraucht hätte – aber Kuro war ja noch dran.

Verflixxte extra lange Disco, ich wollte nichts verpassen und blieb vorne, was sich lohnen sollte.

DJ Kuro

Denn Kuro, der so ziemlich als letztes angekündigt wurde (naja, noch vor den „Haus-DJs“ die immer da sind ;)), hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

Mir wurde gesagt dass er vom Stil Knux ähnelte, was erstmal nur positiv sein kann, aber ich hatte keines seiner vielen Sets die er auf YT hochlädt je zuvor gehört.

Leider gibt’s keine komplette Trackliste an der ich mich abarbeiten kann, der Anfang des Sets war jedenfalls erstmal etwas weicher, aber mit catchy stuff, nice~

Und dann wurde es wieder schneller und härter, und wenn du denkst es geht nicht mehr kommt ein Soldier Game-Mix und du musst weitertanzen.

Darauf SEVENTH HEAVEN, da fragt man nicht mehr ob man überhaupt noch kann sondern gönnt sich den Hype :>

Asterisk War hatte ich gar nicht gesehen, war von dem Track aber positiv überrascht also wird weitergetanzt – und plötzlich wird in Naisho no Hanashi übergegangen und Eskalation ist gefragt.

#MOVEYOURBODY

Die zwei folgenden Tracks kannte ich auch noch irgendwoher aber dann kam das Meme, und ich war nicht vorbereitet.

Fukken deutsches Sailor Moon Opening.

Nein.

Nein Brainshit, ich kann darauf nicht abgehen es tut mir Leid :<

(Er wollte mich mitziehen, ich weiß das Kuro das aufgelegt hatte xD)

Es hat geholfen dass darauf ZENZENZENSEKARABOKUWA kam, nach dem ganzen Schwungverlust brauchte ich einen Titel der mich eskalieren ließ, und das kann dieses Lied.

Btw., wer hat eigentlich die Lizenz für den deutschsprachigen Raum gekauft und sitzt darauf augenscheinlich nur rum?

Wette derjenige will den ganz für sich haben, böse :<

Ohwell, als letztes durfte dann Nanahira uns nochmal antreiben, und dann war’s leider schon wieder vorbei.

 

Obwohl die Disco diesmal 2 Stunden länger dauerte, obwohl man wie üblich am Ende total ausgepowert ist, es fühlt sich immer zu schnell vorbei an.

Naja, die Anbindung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln wird um diese Uhrzeit allerdings auch etwas schwieriger, war positiv überrascht recht zügig eine Bahn zu kriegen – shoutout zu rndm guy der den gleichen Weg fahren musste & etwas früher ausgestiegen ist.

 

Fazit: Die Chocolate Disco wird einfach von Jahr zu Jahr größer & geiler, ich konnte mit dem Großteil der Sets was anfangen, das bisschen was ich negativ wahrgenommen habe ist entweder subjektiver Geschmack oder geringfügig.

Memo an mich: nächstes Jahr im Vorhinein was zu trinken mitnehmen um es vorne an die Bühne zu stellen – dann bewege ich mich auf der Stelle, aber nicht mehr von dieser weg ;>

Und ich hatte irgendwas von ’ner anderen J-Disco Ende diesen Jahres gehört? Man sieht sieht sich~

Advertisements

Autor: Teppich

Jo, Teppich hier~

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s